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Der Mai und Maria


Überall ist der Frühling nun da. In dieser Freude über das neue Wachsen und Blühen
ringsum passt es, dass genau in diesem Monat an Maria, die Mutter Jesu, besonders
gedacht wird. Sie hat Jesus geboren, der uns durch sein Leben, Sterben und
Auferstehen ein neues Leben geschenkt hat. Besonders die Menschen, die Kummer
haben oder in großer Not sind, beten zu ihr. Sie suchen die Mutter, die tröstet, die
ermutigt, die Hoffnung gibt:
• An Maria denken gibt Mut, auf Gott zu vertrauen, wie sie es in ihrem Leben getan
hat.
• An Maria denken hilft uns, wie sie auf den Willen Gottes aufmerksam zu werden.
• An Maria denken hilft, vor Schwierigkeiten nicht davon zu laufen.
• An Maria denken hilft, zu Menschen zu stehen, auch wenn es Missverständnisse
gibt.
• An Maria denken hilft uns, wie sie auf ihren Sohn zu hören.


In fast jeder Kirche findet man im Monat Mai den „Maialtar“, eine besonders mit
Blumen und Kerzen geschmückte Marienstatue, die optisch den Mittelpunkt der
Maiandachten bildet.
Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland üblich, dass auch
jede Familie im Monat Mai zu Hause einen „Maialtar“ aufbaute: Eine
blumengeschmückte Marienstatue (u.a. mit Maiglöckchen) etwa im Herrgottswinkel,
ein zusätzliches „Ave Maria“ zum Morgen, Tisch- oder Abendgebet und der
„Engel des Herrn“ um 12.00 Uhr galten als üblich.
Vielleicht nutzen wir diese Zeit, die mit so vielen Einschränkungen verbunden ist, um
uns wieder an diese schöne Tradition zu erinnern und nun zu Hause einen kleinen
„Maialtar“ zu gestalten, um dort zu beten.
Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute!