Fahrradfreizeit 2018

auf dem Elberadweg von Magdeburg bis Hamburg vom  02.07. bis 11.07.2018

Bericht von der Fahrradfreizeit

Am 2. Juli machten sich 44 Teilnehmer und Betreuer unter der Leitung von Pfarrer Stefan Trauten auf den Weg nach Magdeburg, wo man im Don Bosco Heim mit dem Ehepaar Mahler, das den Lkw mit den Rädern fuhr, und dem Begleitfahrzeug mit Sebastian Mahler zusammentraf. Ohne Probleme war man zügig nach Magdeburg gekommen, so dass genügend Zeit blieb bei einem Rundgang die Stadt kennenzulernen.

Mit dem Fahrrad ging es am 3. Juli richtig los. Nach einem Morgengebet mit Schwester Lydia wurde die erste Etappe Richtung Stendal in Angriff genommen. Vorbei am größten Wasserstraßenkreuz Europas ging es mal über den Deich mal über eine Nebenstraße bis zur Fähre bei Rogätz. Durch die Mittagspause der Fähre mussten wir hier ½ Stunde warten, bevor es bei der Rast auftanken der Getränkeflaschen hieß. Am frühen Nachmittag erreichten wir Stendal, wo wir im Alten Kloster bei St. Anna Unterkunft bekamen. Dort blieb noch genügend Zeit für einen Besuch im Schwimmbad, bevor dann das Abendessen auf uns wartete.

Länge der Strecke: ca 70 km.

Da die Etappe von Stendal nach Havelberg nur 40 km betrug hatten wir am Vormittag noch genügend Zeit für einen Stadtrundgang durch Havelberg. Dann ging es durch kleinere Dörfer mit zum Teil mächtigen Backsteinkirchen Richtung Havelberg. Bevor wir die Elbe bei Arneburg mit der Fähre überquerten legten wir eine Mittagspause ein. Am frühen Nachmittag kamen wir dann beim Kanusportverein in Havelberg an, wo wir freundlich empfangen wurden. Bevor wir am Abend grillten, konnten wir uns – diesmal in der Havel – bei einem Bad abkühlen.

Am 5. Juli verließen wir die Stadt Richtung Wittenberge. Auf schöner Strecke führte uns der Weg zunächst nach Rühstädt, einem Paradies für Weißstörche. Aus dem Storchennest auf dem Dach des Besucherzentrums wird per Kamera übertragen, wie im Nest gebrütet wird und die Jungen aufgezogen werden. Weiter ging es an der imposanten Eisenbahnbrücke mit 1030 m länge über den Deich nach Wittenberge, wo wir im Haus der katholsichen Kirchengemeinde schon erwartet wurden. Hier stand anschließend noch genügend Zeit für einen Schwimmbadbesuch oder einen Stadtrundgang zur Verfügung, bevor wir nach dem Abendessen fröhlich im Kreis zusammensaßen und uns mit Spielen unterhielten.

Länge der Strecke: ca 50 km

Am 6. Juli stand uns wieder eine längere Strecke von knapp 70 km bevor. So war es gut, dass wir am Morgen früh aufbrachen, um über wenig befahrene Nebenstraßen die Etappe anzugehen. Die Strecke über den Deich forderte manchmal recht viel Kraft, da uns gelegentlich ein starker Wind entgegenblies. Aber auch diesse Strecke bis nach Hitzacker, der Inselstadt an der Elbe, wurde wieder gut gemeistert. Eine Meisterleistung musste unser Lkw-Team abliefern, um durch die engen Gassen mit den malerischen Fachwerkhäusern zum Gemeindezentrum der evangelischen Gemeinde zu kommen, das neu und vorbildlich renoviert wurde. Auch hier stand wieder genügend Zeit für einen Besuch im Schwimmbad und einen Rundgang durch die Stadt, mit Besichtigung der Hochwasserschutzanlagen zur Verfügung.

Am 7. Juli führte uns der Weg nach Bleckede. Auf entlegenen Landstraßen oder auf dem Deich radeln wir gemütlich von Ort zu Ort, so dass wir schon am frühen Nachmittag in Bleckede eintreffen. Hier findet an diesem Wochenende ein Schützenfest statt und auf  einem großen Rummelplatz können wir einen Rundgang machen.

Bei heißen Wetter führt uns der nächste Tag bis an unser Ziel in Hamburg. Bis dahin sind aber wieder gut 70 km zurückzulegen. Auf dem Deich, später auf dem ehemaligen Marschendamm führt der Weg vorbei am imposanten Elbe-Sperrwerk Geesthach. Da das Hamburger Derby auf der Horner Rennbahn ausgetragen wird, müssen sowohl die Radfahrer als auch die Begleitfahrzeuge einen Umweg in Kauf nehmen, um die Jugendherberge zu erreichen. Der Abend wird aber gleich genutzt, um die Fahrräder wieder sicher im Lkw zu verstauen.

Die letzten beiden Tage in Hamburg führen uns durch die Stadt mit der neuen Elbphilharmonie, den Landungsbrücken, der Speicherstadt mit dem Miniaturmuseum. Natürlich gehören auch der Besuch eines Musicals, ein Rundgang durch St. Pauli und ein Gebet in der Hauptkirche und dem Wahrzeichen Hamburgs, dem Michel mit zum Programm.

Mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken haben wir am 11. Juli Hamburg verlassen und sind zügig und gut zu Hause angekommen.