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15. Juli 2022

Abstimmung in den Gremien und Namensvorschläge für die neue Pfarrei/Kirchengemeinde

Mit Schreiben vom 12.05.2022 hat unser Bischof Stephan Ackermann mich beauftragt, in den Gremien der mir übertragenen Pfarreien Riegelsberg St. Josef, Riegelsberg St. Matthias, Püttlingen (Köllerbach) Herz Jesu, Heusweiler Mariä Heimsuchung, Heusweiler (Eiweiler) St. Erasmus, Heusweiler (Holz) St. Josef, Heusweiler (Kutzhof) St. Jakobus d. Ältere das Anhörungsverfahren gemäß can. 515 § 2 CIC in Verbindung mit den Diözesanbestimmungen über die Gliederung des Bistums vom 15. Januar 2000 (KA 2000, Nr. 32) durchzuführen und als zuständiger Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach und als Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Heusweiler meine Stellungnahme abzugeben.

In den beiden Pfarreiengemeinschaften Riegelsberg-Köllerbach und Heusweiler haben sich 17 Gremien mit der Fusion beschäftigt und ihr Votum abgegeben.

Den Voten vorausgegangen sind ausführliche Beratungen in Sitzungen der einzelnen pfarrlichen Gremien als auch in gemeinsamen Sitzungen der Gremien vor Ort und auch in gemeinsamen Sitzungen bzw. Videokonferenzen der beiden Pfarreiengemeinschaften Riegelsberg-Köllerbach und Heusweiler.

Zu entscheiden war wie folgt: Votum zur Fusion

Der Fusion der Pfarrei/Kirchengemeinde Riegelsberg St. Matthias, Riegelsberg St. Josef, Püttlingen (Köllerbach) Herz Jesu, Heusweiler Mariä Heimsuchung, Heusweiler (Eiweiler) St. Erasmus, Heusweiler (Holz) St. Josef, Heusweiler (Kutzhof) St. Jakobus d. Ältere zum 01.01.2023 wird zugestimmt.

Das Endergebnis aller in den jeweiligen Sitzungen anwesenden und stimmberechtigten Gremienteilnehmer/innen ist wie folgt:                 

51 JA-Stimmen, 18 NEIN-Stimmen,        1 Enthaltung.

Es wurde auch um einen Vorschlag zum Namen der neuen Pfarrei/Kirchengemeinde gebeten.

Folgende Namen der Pfarrei/Kirchengemeinde wurden vorgeschlagen:

Hl. Familie, Hl. Christophorus, Hl. Barbara, Oberes Köllertal

Begründung der Namen für die Pfarrei:

Hl. Familie:

  • Mariä Heimsuchung in Heusweiler
  • Marienwallfahrtskirche in St. Josef Riegelsberg (Schwarze Madonna)
  • St. Josef in Riegelsberg
  • St. Josef in Holz
  • Herz Jesu in Köllerbach

Christophorus:

 => als Pfarrgemeinde => Christusträger sein

St. Barbara:

=> aus Tradition zum Bergbau / Berg- und Hüttenarbeitervereine / Saarknappenchor.

 

Auf Grundlage der Voten und der Stellungnahmen der Gremien habe ich den Bischof um eine Entscheidung gebeten. Bei erfolgter Zustimmung zur Einleitung der Fusion würden wir schnellstmöglich mit der Vorbereitungsphase beginnen. Selbstverständlich werden die Pfarreien/Kirchengemeinden auch in Zukunft fortlaufend öffentlich informiert.

Franz-Josef Werle, Pfarrer

1. Juni 2022

Eröffnung des Anhörungsverfahrens durch den Bischof

Am 7. Mai 2022 haben die anwesenden Mitglieder der Gremien der PG’en Riegelsberg-Köllerbach und Heusweiler in einem Workshop, zu dem ALLE Mitglieder der Gremien eingeladen waren, gemeinsam beraten und entschieden, mich als Pfarrer und Pfarrverwalter zu beauftragen, die Eröffnung der Anhörungsphase für eine gemeinsame Fusion zum 1. 1. 2023 bei Bischof Stephan Ackermann fristgerecht zum 11. Mai 2022 zu beantragen. Eine Abstimmung durch ein Votum soll zu einem späteren Zeitpunkt nach Beratung in den einzelnen pfarrlichen Gremien stattfinden.

Mit Schreiben vom 12.05.2022 habe ich den Bischof darum gebeten, das Anhörungsverfahren für die Zusammenführung und Auflösung der Pfarreien und Kirchengemeinden Riegelsberg St. Josef, Riegelsberg St. Matthias, Püttlingen (Köllerbach) Herz Jesu, Heusweiler Mariä Heimsuchung, Heusweiler (Eiweiler) St. Erasmus, Heusweiler (Holz) St. Josef, Heusweiler (Kutzhof) St. Jakobus d. Ältere und der Pfarreiengemeinschaften und der Kirchengemeindeverbände Riegelsberg-Köllerbach und Heusweiler mit dem Ziel der Neuerrichtung zu eröffnen.

Mit Schreiben vom 30.05.2022 bestätigt der Bischof den Eingang meines Schreibens und eröffnet hiermit für die oben genannten Pfarreien das Anhörungsverfahren. Die Gründung der neuen Pfarrei und Kirchengemeinde, die aus dem Zusammenschluss dieser Pfarreien (Fusion) hervorgeht, soll – wie darum gebeten – zum 01.01.2023 erfolgen.

Nach Abschluss der Anhörung bittet er um Einreichung folgender Unterlagen:

  • Stellungnahme des Pfarrers in Form eines persönlichen Schreibens
  • Die Dokumentation der Beratungsergebnisse in den pfarrlichen Gremien (alle Pastoral- und Verwaltungsgremien) in Form von beglaubigten Protokollauszügen bzw. der Auszüge aus den Protokollbüchern der Verwaltungsräte und der Verbandsvertretung.
  • Vorschlag zur Namensgebung der Pfarrei.

Der Bischof bittet bei der Planung des Anhörungsverfahrens darum, ihm bis zum 11.07.2022 anhand der Sitzungsprotokolle der Pfarrgemeinderäte, Pfarreienrat, Verwaltungsräte und Verbandsvertretung die Beratungsergebnisse in schriftlicher Form vorzulegen.

Mit diesem Zeitrahmen ist sichergestellt, dass er die neue Pfarrei zum 01.01.2023 errichten kann.

Mit der Eröffnung des Anhörungsverfahrens beginnt ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fusion. Dies betrifft nicht nur mich als Pfarrer, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die Räte, sondern auch alle Gemeindemitglieder. Daher bittet der Bischof mich darum, die Eröffnung des Anhörungsverfahrens in angemessener Weise in den Pfarreien kundzutun und eine Steuerungsgruppe einzurichten, um den Fusionsprozess zu gestalten. Der Bischof wünscht allen hauptamtlichen Mitarbeiter/innen, den Gremien und nicht zuletzt den Gemeinden selbst für den vor uns liegenden Weg alles Gute und Gottes Segen. Unterstützend empfehlen wir folgende Internetseite: https://www.bistum-trier.de/pfarreien-einrichtungen/pastorale-raeume/pfarreifusion

Franz-Josef Werle, Pfarrer